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Gemeindebote der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche Schnaittach
 
AUS DEM EV. KINDERGARTEN "DIE ARCHE"

Jahreslosung für 2010:
Jesus Christus spricht:
Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich
(L) Johannes 14, 1

" Offenbarung 21,1-7 "

Gottesdienst am Ewigkeitssonntag, 26.11.2006
Evang.-Luth. Christuskirche Schnaittach

„Wenn es Winter wird in unserer Seele“
Wir gedenken der Verstorbenen und entzünden Lichter der Hoffnung

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen

Liebe Gemeinde!
Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Wir durchgehen jedes Jahr neu die vier Jahreszeiten. Nun steht der Winter vor der Tür. Auch wenn wir noch milde Tage erleben sollten. Auch wenn die Meteorologen eine Anstieg der Durchschnittstemperatur vorhersagen. Der Winter kommt.
Um ehrlich zu sein: Ich mag ihn nicht. Ich könnte gerne darauf verzichten, auch auf eine „weiße Weihnacht“. (Die Winterfreunde unter uns mögen mir verzeihen.) Ja, ich weiß, es soll Menschen geben, die den Winter mögen. In Schnaittach leben viele von ihnen. Der Skiclub hat über 800 Mitglieder. Ich vermute ja immer noch, dass der Ortsname „Schnaittach“ mit dem Wort „schneien“ und „Schnee“ zusammen hängt. Die eine unserer Töchter hat vor ein paar Wochen beim ersten Schnee einen Freudentanz aufgeführt. Aber zum Glück wurden meine Gebete erhört. Der Schnee taute schnell wieder weg.

Auch unsere Seele erlebt verschiedene Jahreszeiten.
Da gibt es Frühlingszeiten, innere Zeiten des Aufbruchs. Etwas beginnt zu keimen und zu wachsen. Es kann blühen und in Sommerzeiten zur Frucht reifen. Es folgen Zeiten der Ernte im Herbst.

Und es gibt auch Zeiten des Winters für unsere Seele.
Das ist diese innere Jahreszeit, die man nach einem Verlust erleben kann. Etwas ist fort und noch ist nichts Neues an seine Stelle getreten. Und man ist auch nicht sicher, ob etwas Neues kommen wird. Das ist Winter, der Winter der Seele.

Ich denke an jemanden, der seine Arbeitsstelle verloren hat. Er hatte sich so stark mit seiner Tätigkeit identifiziert, dass er jetzt gar nicht mehr weiß, wer er eigentlich ist und wozu er da ist.

Eine junge Frau erzählte mir letzte Woche von einer Diagnose, die sie vom Arzt erhalten hatte. Damit stand auf einmal alles für sie in Frage: Die Träume, Kinder zu bekommen und gemeinsam mit ihrem Mann alt zu werden.

Andere fragen sich, ob sie als Eltern nicht versagt haben. Die Beziehung zu den Kindern entwickelt sich so problematisch und man ist unsicher, ob sich das je wieder einrenken kann.

Manche von Ihnen haben im vergangenen Kirchenjahr einen geliebten Menschen verloren. Vielleicht hatten Sie intensiv gebetet und gehofft. Und einige können es immer noch nicht verstehen, was da eigentlich geschehen ist. Aber man weiß: Das Leben wird nie wieder so sein wie vorher.

Andere haben auch eine Trennung erlebt, in anderer Art, durch Betrug oder Täuschung. Vielleicht hat es etwas zu tun mit dem Schmerz einer zerbrochenen Ehe.

Und so hat der Winter Einzug gehalten in die Seele. Die ganze Welt des Sommers ist zusammen gebrochen. Wenn der Winter kommt, sind alle Blätter weg. Ein kahler Baum kann einen trostlosen Eindruck erwecken. Es fehlt das Blätterwerk, ein gewisser Schutz nach außen. Man ist empfindsamer und verletzlicher. Ich komme mir dann ganz nackt vor und hilflos. Und ich erschrecke davor, dass ich mein Leben letztlich nicht unter Kontrolle habe, weder meine Gesundheit, meinen Besitz, noch meine Beziehungen.

In unseren Breiten gibt es keine Jahreszeiten ohne Winter. Selbst ich alter Wintermuffel musste das inzwischen einsehen. Aber genau so wenig gibt es für meine Seele ein winterfreies Leben. Auch wenn wir das gerne hätten. Die Erfahrung von Leid und Schmerz sind ein Teil unseres Weges.
Ich möchte heute etwas darüber sagen, was unsere Seele braucht, damit sie solche Winterzeiten durchgehen kann.

(1.) Wenn es Winter wird, dann sucht unsere Seele nach Worten für das, was nur schwer auszudrücken ist.

Ich denke, der schwierigste Teil des Winters ist die Erfahrung der Ferne Gottes. Auf einmal scheint er ganz weit weg und unerreichbar zu sein. Diese Zeiten erleben auch die, die mit Ernst Christen sein wollen. Wintererfahrungen dieser Art finden sich auch in der Bibel, z.B. im Buch der Psalmen. Dort klagen die Beter oft mit schockierender Offenheit ihr Erleben der Ferne Gottes. Vorhin haben wir so ein Gebet gehört und hatten die Möglichkeit für uns in der Stille mitzusprechen (vgl. Ps. 88,1-15). „Ich schreie zu dir, o Herr, und mein Gebet kommt frühe vor dich. Warum verstößt du, Herr, meine Seele und verbirgst dein Angesicht vor mir?“ (V14-15).

Was spricht da für ein Schmerz? „Du verbirgst dein Angesicht vor mir“. Für ein Kind ist es das grundlegendste Bedürfnis, dass seine Mutter und sein Vater ihm ihr Angesicht zuwenden, ihm den Blick zuwenden, es anschauen, sich ihm zuwenden durch freundliche Worte und zärtliche Berührungen. – Und es gehört zu den schmerzlichsten Erfahrungen eines Kindes, wenn es in seiner Not nach den Eltern ruft und es hat den Eindruck, sie schweigen, ja, sie wenden sich ab. „Warum, Herr, verbirgst du dein Angesicht vor mir?“

Egal wie schlau oder wie stark wir sind, wir können kein winterfreies Leben führen. Die Bibel ist ein ehrliches Buch. Solche Gebete werden nicht einfach gestrichen, als ob es diese Erfahrungen nicht geben dürfte. Im Gegenteil, die Psalmen sind voll davon. Sie wollen mir helfen. Ich darf mir diese Worte leihen. Ich darf in sie hineinschlüpfen. Ich kann sie zu meinen Worten machen. Gerade dann, wenn ich selbst vielleicht keine Worte mehr finde zum Gebet. Dann bleibe ich nämlich mit meinem Schmerz nicht bei mir stehen.

Meine Klage bekommt eine Richtung, hin zu Gott! Ich darf mein Herz vor Gott ausschütten. Hiob z.B. hat Gott sein ganzes Elend hingeschrieen. Er ging bis an die Grenze, Gott zu verfluchen und hat sich doch mit seinem Gebet in Gottes Hände hinein geworfen. - „Warum, Herr, verbirgst du dein Angesicht?“. Das ist der schwierigste Teil des Winters.

(2.) In Winterzeiten brauchen wir dringend die Erfahrung von Gemeinschaft.

Nun sind also die Blätter sind gefallen. Das Bäumchen steht kahl. Die Seele liegt schutzlos da. Das Leben zieht sich nach innen. Der Schmerz der Trauer fordert Kraft. Man spricht nicht umsonst (erschreckend nüchtern) von „Trauerarbeit“. Sie ist Schwerstarbeit. Man braucht Zeit für sich und möchte auch allein sein. Die Seele braucht das.

Aber andererseits neigen Menschen dazu, sich in solchen Zeiten zu isolieren. Sie geraten in eine Art geistlichen Winterschlaf. Vorsicht! Winter bedeutet für viele ein Gefühl von Versagen. Da gibt es Vorwürfe, die man sich selbst macht. Man hat Schuldgefühle oder man empfindet Scham und Traurigkeit. Manche sagen, sie hätten keine Energie mehr fürs tägliche Leben. Es wird soviel Kraft gebraucht, den Schmerz zu tragen. Das muss so sein und das darf auch sein. Aber Vorsicht! Gerade jetzt ist Gemeinschaft das, was Sie am dringendsten brauchen.

Interessant fand ich einen Aspekt der Forschung über Depressionen. Es gibt ja verschiedene Formen. Die eine ist wohl biologischen Ursprungs und ist in allen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten gleich verbreitet. Ganz anders die ebenfalls sehr verbreitete „reaktive“ Form der Depression. Bei ihr lässt sich nachweisen, dass Menschen, die in einer engen Gemeinschaft leben, viel weniger davon betroffen sind.

Wir leben in einer sehr individualistisch geprägten Gesellschaft. Und wir zahlen auch den Preis dafür. Menschen sind bei uns erheblich anfällig für diese Art der Depression. Diese Krankheit ist auf dem Vormarsch.
Wer Zeiten des Winters in seiner Seele erlebt, hat mitunter gar kein Bedürfnis nach Gemeinschaft. Und doch wird er sie gerade jetzt besonders brauchen.

Wenn Ihnen dieses Umfeld fehlt, dann - bitte! - werden Sie aktiv. Unternehmen Sie etwas dafür. Bauen Sie Freundschaften auf. Gemeinschaft muss erlebt werden, bevor der Winter kommt.
Kirchengemeinden machen das Angebot von Hauskreisen und Kleingruppen. Rufen Sie an. Gehen Sie nicht allein durch den Winter.

(3.) In Winterzeiten brauchen wir dringend Menschen, die wirklich „mit-leiden“ können.

Vielleicht erleben Sie gerade keinen Winter, aber jemand anderes, den Sie kennen. Was sagen Sie jemandem, der trauert? Wenn mich jemand im tiefen Schmerz fragt: „Warum?“ Dann weiß ich, dass ich keine Antwort habe, die den Schmerz wegnehmen könnte. –

Es fragte einmal jemand: „Kennen Sie das am meisten übertretene Gebot der Bibel?“ Der Apostel Paulus hat es im Römerbrief geschrieben, Kap. 12, V 15: „Weint mit den Weinenden“. Also auch: Trauert mit den Trauernden. Er sagt nicht. „Gebt den Trauernden gute Ratschläge, damit sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen.“ Er sagt auch nicht: „Findet eine Erklärung für den Schmerz, damit die Trauernden besser verstehen können.“ Und er meint auch nicht: „Erinnert die Trauernden daran, dass alles wieder in Ordnung kommt.“ Nein, er sagt: „Trauert mit ihnen!“

Mit einem Menschen zu trauern, das braucht Zeit.
Gute Ratschläge kann man im Vorübergehen austeilen. Etwas Fröhliches kann man trotz aller Eile sagen. Aber Trauer und Eile schließen einander aus. Der wichtigste Trost für jemand, der in einer Winterzeit steckt, ist nicht ein kluger Ratschlag, sondern ein Mensch, der kommt und eine Weile dabei sitzt, einer der zuhört, einer der den Schmerz mitträgt und Schwachheit und die Not mit aushält.

In Winterzeiten zeigt sich echte Freundschaft. Viele mussten es schon erleben, dass gerade dann der Kontakt zu manchen völlig abgerissen ist. Sie sind einfach nicht gekommen. Sie wollten oder konnten den Schmerz nicht mittragen. Es ist leicht, einen runden Geburtstag mitzufeiern und sich zuzuprosten „auf die nächsten Fünfzig“ (oder wie all diese schwachsinnigen und hilflosen Wünsche heißen mögen). Aber schwer ist es bei einem trauernden Menschen zu sitzen und auszuharren. Manchmal ist es passend, einen Menschen in den Arm zu nehmen, der diesen Schmerz durchgehet oder man legt ihm die Hand auf die Schulter. Hilfreich ist auch ein Brief, ein Karte, nicht Ratschläge oder Erklärungsversuche, manchmal die einfachen Worte: Ich denke an dich. Ich bete für dich.

Menschen, die selbst den Schmerz der Trauer erlebt haben, können oft andere am besten trösten. Am nächsten Sonntag beginnt die Advents- und Weihnachtszeit. Vielleicht denken Sie, das wird besonders schwer für mich. An Feiertagen ist einem der Verslust am meisten bewusst. Vielleicht aber lassen Sie sich einladen, die Tränen zu trocknen und Gutes zu tun, mit der Kraft und den Möglichkeiten, die Sie haben.
Sie können Menschen, die Sie oder Ihre Hilfe brauchen, das erweisen, was Sie gerne für Ihren Toten getan hätten. Sie werden sich wundern über den Trost, der daraus erwächst. Er wird (wie ein Engel) verstärkt zu Ihnen zurückkommen.

(4.) In Winterzeiten brauchen wir die Hoffnung auf den Frühling.

Hartnäckig klammert man sich in solchen Zeiten an einen Fetzen Hoffnung. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich sage das, weil sich Menschen in solchen Zeiten fragen, ob diese Phase jemals enden wird. Mancher hat eine sehr lange Winterphase durchgemacht oder steckt noch mitten drin.

Der Winter ist eine dunkle Jahreszeit. Es gibt Wochen, da gehen viele früh, wenn es noch dunkel ist aus dem Haus und kommen erst abends, wenn es wieder dunkel ist, zurück. Wenig Licht in den inneren Winterwochen heißt wenig Hoffnung.

Und trotzdem wissen wir, dass auch im Winter etwas passiert. Die Pflanzen sind nicht tot. Aber das meiste spielt sich unterirdisch und unsichtbar ab. Das Leben ist nicht so nach außen gekehrt und wird auch nicht so von außen bestimmt und getrieben. Alles ist stiller geworden und ruhiger.

Aber im Winter entwickeln sich Wurzeln. Dinge werden vorbereitet. Zu gegebener Zeit wird neues Leben entstehen.

Ich denke z.B. an die Wintersaat. Sie wurde bereits ausgesät. Und jetzt liegt sie in der Erde bereit. Kälte und Frost werden kommen, Schnee und Eis. Dadurch wird der Acker aufgebrochen und vorbereitet, um den Frühlingsregen zu empfangen. Drunten, verborgen in der Erde, liegt auch das Weizenkorn bereit. Eine Verwandlung steht bevor. Das Korn wird seine Gestalt verändern. Es sieht aus, als ob es dabei umkäme. Aber nur so wächst neues Leben.

Jemand sagte einmal: „Unser Leben wird zwar vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden.“ Manches werden wir erst im Rückblick erkennen. Wenn der Winter sich lichtet und wir da und dort Frühlingsboten erkennen, werden wir sagen: Gott kann sogar aus dem Winter etwas Gutes machen. Er gebraucht ihn. Er benützt ihn. Auch der Winter liegt in seiner Hand. Im Rückblick erkenne ich vielleicht, dass die Winterzeiten Zeiten der Wandlung und des inneren Wachstums gewesen sind. wurde das Leben klarer und wesentlicher, im Winter. Geduld ist gewachsen und Mitleid. Es sind solche Winter erprobten Menschen, die oft denjenigen Trost und Ermutigung und Liebe zeigen können, die auch gerade durch ihre Winterphase gehen.
Wir brauchen die Hoffnung auf den Frühling. Halten Sie fest an dieser Hoffnung!

Aber wer sagt uns, dass wir nicht vergeblich hoffen?

(5.) Unsere Hoffnung braucht darum einen Pfeiler,
der sie trägt.

Liebe Gemeinde, Hoffnung ist wie eine Brücke über den Abgrund. Sie führt hinüber in das Land, in dem es Frühling wird. Jede Brücke braucht einen Pfeiler, der sie stützt und hält, sonst hängt sie in der Luft und stürzt ein.

Unsere Hoffnung auf den Frühling mitten in Winterzeiten braucht eine tragende Säule. Einige sagen: „Kopf hoch, reiß dich zusammen!“ Oder: „Du musst nur positiv denken, dann…!“ Sie meinen: „Mobilisiere deine inneren Kräfte!“ D.h. meine Hoffnung ruht dann auf meiner Kraft. Meine Hoffnung wird getragen durch meine Möglichkeiten. Ich bewundere die Kräfte, die manche Menschen aufbringen. Aber mit christlicher Hoffnung hat das noch wenig zu tun.

Meine Hoffnung als Christ wird getragen von einem Pfeiler, der nicht in mir liegt, der nicht aus meiner Kraft besteht. Dieser Träger steht außerhalb von mir. Es ist JESUS Christus. – Diesen Jesus hat Gott uns zum Eckpfeiler gesetzt. ER ist der Fels in meiner Brandung. Auf ihm ruht meine Hoffnung. ER ist der Grund, der trägt. ER steht fest und ist verlässlich wie ein Brückenpfeiler.

Bald kommt Weihnachten. Wir feiern dieses Wunder, dass der lebendige Gott Mensch wird. So tief beugt er sich in das Elend dieser Welt, dass er selbst zu uns kommt in einem Kind. In diesem Kind zieht er sich unser menschliches Schicksal an. Er macht es selbst durch. Er erleidet es am eigenen Leib. Es geht ihm unter die Haut. Es erschüttert ihn in Mark und Bein. – bis zu diesem furchtbaren Sterben am Kreuz. Unseren Tod ist er gestorben. Warum? Damit wir einen Ort haben, wo wir hin können mit unserem ganzen Elend, mit unserer Schuld und unserem Misstrauen. Zu ihm können wir kommen mit unserem Erleben und Erleiden von Kälte und Frost.
Und diesen Jesus hat Gott aus dem Grab gerufen. Gott hat eingegriffen mit seiner Schöpfermacht. Jesus lebt. Er ist auferstanden. Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Der Frost muss weichen. Das Eis muss schmelzen. Neues Leben wächst auf. Frühlingsboten melden sich. Im Weihnachtslied heißt es: „Es ist ein Ros´ entsprungen“, eine Rose blüht auf, „mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht“.

Unsere Hoffnung ist nicht grundlos. Sie hat einen Grund, der fest steht, unerschütterlich. Es ist Jesus Christus, der Herr. Wer sich an ihn hält, der ist gehalten auf seinem Weg durch den Winter. Wer sich mit ihm verbindet, dem blüht das Leben, jetzt schon.

Liebe Gemeinde, es gibt Winterzeiten für unsere Seele. Wir haben keine Antwort auf die quälende Frage nach dem „Warum?“, keine, die uns den Schmerz ersparen würde. Auf diesem Weg durch den Winter brauchen wir Hilfe.

(1) Die Psalmen geben unserem Verstummen Worte, damit unsere Klage eine Richtung bekommt hin zu Gott.
(2) Erlebte Gemeinschaft schützt vor der Isolation.
(3) Menschen, die wirklich mit-leiden helfen tragen.
(4) Die Hoffnung auf den Frühling lässt uns durchhalten und
(5) Jesus Christus ist der Pfeiler, auf dem unsere Hoffnung ruht.

GOTT ist treu. ER steht zu seinem Wort. „ER wird abwischen alle Tränen von deinen Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß sprach: Siehe ich mache alles neu.“ Amen

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